Die Basisarbeit schlechthin sind an unserer Musikschule die beiden Fächer Musikalische Früherziehung und bei Bedarf die anschließende Musikalische Grundausbildung, die einmal wöchentlich stattfinden. Unterrichtsorte sind dabei nicht nur die Musikschule, sondern auch verschiedene Kindergärten, in denen auf entsprechenden Wunsch des Kindergartens vormittags oder nachmittags unterrichte und oft schon sehnsüchtig erwartet werde. Das Alter der Kinder bewegt sich im Schnitt zwischen 5 und 7 Jahren, die Gruppenstärke zwischen 8 und 10 Kindern.
Die Lernbereiche in diesen beiden Fächern umfassen im wesentlichen folgendes:
| Erlernen von Liedern mit entsprechender Stimmbildung | - Gehörbildung |
| rhythmische Schulung | |
| Spiel und Zusammenspiel auf Orff-Instrumenten oder selbstgebastelten Instrumenten | |
| Erfahren von Musik durch den eigenen Körper | - Festgelegtes und freies Tanzen |
| Anhören und Kennenlernen von Musikwerken | -Ausdrucksschulung |
| Instrumenteninformation (es werden fast alle gängigen Instrumente vorgestellt, und die Kinder können diese auch selbst ausprobieren!) | |
| Förderung der Sprachentwicklung und des Sprachempfindens | |
| Musiktheorie (bei kleineren Kindern nur andeutungsweise!) |
Aus der Forschung im Bereich der Musikpädagogik weiß man, daß sich die intensive Beschäftigung mit Musik bei Kindern im Kindergartenalter außerordentlich vorteilhaft auswirkt, und zwar nicht nur im musikalischen Bereich, sondern auch für die gesamte Psyche, die Intelligenz, die Phantasie, das soziale Verhalten, die Konzentrationsfähigkeit, das Körperbewußtsein, usw. In zahlreichen Untersuchungen wurde nachgewiesen, daß musikalisch rechtzeitig geförderte Kinder auch die Anforderungen der Grundschule besser bewältigen als die Kinder, die sich nicht mit Musik näher beschäftigt haben.
Das musikalische Ziel ist im Kernsatz des Lehrplans für Musik. Grundausbildung ausgedrückt: "Die musik. Frühförderung soll die musikalischen Fähigkeiten des Kindes entwickeln und fördern und die Begabungs-richtung erkennen helfen._Sie soll darüber hinaus zum Instrumentalspiel notwendige Grundlagen schaffen und hat ihren Sinn in einer allgemeinen Sensibilisierung für Musik."
Für mich persönlich als Lehrkraft in diesen Fächern bedeutet dies in erster Linie, den Kindern Freude und Spaß an der Musik zu vermitteln und damit auch ein Stück zur Bereicherung und evtl. sogar Lebensbewälti- gung im Leben eines Menschen beizutragen. Der schönste Lohn für mich, den ich immer wieder mal erleben darf, ist für mich bei Unterrichtsende der Ausruf der Kinder: "Was, es ist schon aus. Das ist aber schade!"
Regina G.
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