Briefe an die Musikschule
Brief einer Schülerin
Brief eines Schülers
Ein Brief einer Musikschülerin an die Musikschule
Wie bin ich eigentlich zur Musikschule Emertsham gekommen? Nun, so genau weiß ich es auch nicht mehr. Ich weiß bloß, daß mir das Hackbrett, sowohl der Klang als auch das Instrument selbst sehr gut gefallen hat, und auch deshalb, weil schpn zwei Freundinnen von mir der Emertshamer Musikschule waren. Also wurde ich auch dort von meinen Eltern angemeldet.
Als ich das Hackbrettspielen angefangen habe, war ich 11 Jahre alt, inzwischen bin ich 15. Zuerst hatte ich kurz Gruppenunterricht (45 MInuten in der Wocher). Das war zwar lustiger, aber beim Einzelunterricht lernt man halt viel mehr und so hatte ich nach ein paar Monaten dann Einzelunterricht (30 Minuten in der Woche). Zuerst hatte ich Unterricht bei Herrn Hans Schuster, später dann bei Herrn HermannDoppelberger. Nach zwei Jahren Unterricht bin ich zusätzlich noch in der Stubnmusi gelandet, wieder bei Herrn Schuster. Dort war es insofern schon viel lustiger, weil wir zu viert waren bzw. immer noch sind. Und noch besser ist es in der Stubnmusi, daß wir bei jedem Auftritt ziemlich viel Geld kassieren. Es springt ein schönes Taschengeld heraus. Einmal in der Woche haben wir, Cornelia, Maria und Seppi und meine Wewnigkeit 45 Minuten Stunmusi. Wie wir unsere Gruppe nenn können, wissen wir allerdings immer noch nicht genau, obwohl wir uns jetzt schon 2 Jahre darüber den Kopf zerbrechen. Vorschläge werden also jederzeit entgegengenommen.!
Soviel also zu meiner "Hackbrett-Karriere"! Übrigens Aufträge wie z.B. Weihnachtsfeiern, Gebrutstagsfeiern udgl. nehmen wir jederzeit gerne entgegen.
Nach drei Jahren Hackbrett-Unterricht dachte ich mir, daß es ganz gut wäre, Gitarre zu lernen. So bin jetzt also, seit einem Jahr, das "Opfer" von Herrn Christoph Rollfinke, der mich ständig dazubringen will zur Gitarrenbegleitung zu singen, aber das wird er nicht schaffen. Naja ganz so schlimm ist er dann auch wieder nicht, sonst hätte ich ja kein zweites Jahr Gitarrenunterricht bei ihm genommen. Jedenfalls gefällt mir die Musik, die ich mit der Gitarre spiele besser als die, die ich mit dem Hackbrett spielte. Aber das ist natürlich reine "Geschmackssache"! Seit diesem Jahr bin ich auch noch im Gitarrenspielkreis, auch bei Herrn Rollfinke. Obwohl es hier strenger zugeht wie in der Stubnmusi, gefällt es mir dort sehr gut. Im Vertrauen gesagt, Herr Schuster würde es auch nie schaffen mit ernster Miene zu unterrichten. Ist auch gut so.
So muß ich also dreimal in der Woche zur Musikschule, montags Stubnmusi, dienstags Gitarrenspielkreis, donnerstags Gitarrenunterricht. Das ist zwar manchmal ganz schön stressig, weil es da nebenher noch so eine blöde Einrichtung gibt, die sich Schule nennt. Ich bereue es keineswegs, zwei Instrumente zu spielen, obwohl es manchmal doch sehr lästig ist, bei Verwandtenbesuchen etwas vorzuspielen.
Ich würde gerne noch E-Gitarre, Querflöte, Saxophon und Klavier lernen, aber das dürfte doch etwas teuer werden.
Ich kann denen, die noch kein Instrument spielen jedenfalls nur empfehlen, eines zu lernen. Es ist nämlich ein guter Ausgleich, wie finde, z.B. zur Schule.
Anita B.
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Es schreibt ein Musikschüler ...
In der 1. Klasse wurde in der Volksschule das Fach Flöte angeboten, an dem ich 2 Jahre lang teilgenommen habe. 1987 war eine allgemeinde Musikanmeldung der Musikschule, wo verschiedene Instrumente vorgeführt wurden. Ich wollte eigentlich Zither lernen, auch mein Vater spielt sie. Da ich aber zu kleine Finger hatte, hatmein Vater vorgeschlagen, Akkordoen zu lernen. Mein erster Akkordeonlehrer war Herr Helmut Patermann, dann folgte Herr Jahn. Dieses Instrument lernte ich Jahre. Dieletzten zwei Jahre spielte ich jedoch nicht mehr freiwillig! Zudemspielte ich auch noch im Akkordeonorchester II drei Jahre lang mit.
Einige Freunde von mir spielten Klarinette und trompete. Dies gefiel mir so gut, daß ichmich 1990 dazu entschied, auch Klarinettenunterricht zu nehmen. Vor 2 Jahren begannmein Bruder auch Klarinette zu lernen. Meine jüngere Schwester begleitet uns manchmal mit der Gitarre. Mit mehreren zu musizieren macht einfach mehr Spaß.
Dieses Jahr wurde eine Jugenblaskapelle gegründet, in dem mein Bruder und ich auch mitspielen.
Tobias M.
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Bearbeitet am 20.04.1996 |