Tittmoning
chiemgau.com |
Museen
Heimathaus des Rupertiwinkels
Burg Tittmoning
Als Grenzbefestigung gegen Bayern wurde die Burg 1234 von
Erzbischof Eberhard II. aus Salzburg erbaut. Anfang des 17. Jahrhunderts zum
Jagdschloß umgebaut, diente sie als Sommerresidenz der Salzburger
Erzbischöfe und kam 1816 schließlich zu Bayern.
Seit 1911 beherbergt die Burg das Heimatmuseum des Rupertiwinkels mit
bedeutenden Sammlungen aus dem bäuerlichen und bürgerlichen Leben.
Hervorzuheben sind die 180 schmiedeeisernen Grabkreuze aus dem 17. bis 19.
Jahrhundert sowie die größte
Schützenscheibensammlung Bayerns mit 130 Schießscheiben von 1600
bis 1930.
Der Besucher sieht Exponate der Volkskunst, Werke Tittmoninger Künstler
und Handwerker, Keramik und Küchengerät, Krippenfiguren und sakrale
Kunst. Vor- und frühgeschichtliche Funde sowie ein römisches Mosaik
runden die Sammlung ab.
In den Sälen des Getreidekastens finden sich Geräte aus der
Landwirtschaft und dem Handwerk.
Die Burgkapelle (1694) birgt einen frühbarocken Altar mit einem
Altarbild von Johann Michael Rottmayr (1697) und Skulpturen von Michael
Bernhard Mandl.
In einem Raum der Tittmoninger Burg ist auch die Heimatstube der
Sudetendeutschen Landsmannschaft untergebracht.
| Öffnungszeiten:
Nur mit Führungen zu besichtigen.
Führungszeiten: 01. Mai bis 30. September täglich (außer
Donnerstag) um 14.00 Uhr.
Mindestbeteiligung 5 Erwachsene. Gruppenführungen nach Vereinbarung
|
Information und Anmeldung:
Städtisches Verkehrsamt Tittmoning,
Tel: 08683/700710,
Fax: 08683/700730.
Museumsleiter:
Fritz Schmitt
|
|